Autofahren und Rauschmittel? Das geht gar nicht!

Ist ein Alkoholrausch in seinen Auswirkungen schon schwer abzuschätzen, so können die körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, die durch den Konsum von Drogen hervorgerufen werden können, in ihren Ausprägungen umso unkalkulierbarer sein.
Welche Risiken ein durch illegale Drogen hervorgerufener Rausch für die Teilnahme am Straßenverkehr birgt, zeigt eindrucksvoll unsere Drogenbrille. Wer diese Brille einmal ausprobiert hat, weiß:
Auf von uns organisierten und durchgeführten Präventionsveranstaltungen kommen die Rauschbrillen regelmäßig zum Einsatz. Gerne bringen wir uns auch auf von ihnen organisierten Präventionsveranstaltungen mit unserer Drogenbrille, sowie unserem Reaktionstestgerät ein, sprechen Sie uns einfach darauf an.

Rauschbrille

0,8‰ Promille

Die Brille simuliert einen mittleren Rauschzustand von ungefähr 0,8 ‰ Blutalkoholkonzentration und hat als Besonderheit sehr stark abgedunkelte Gläser. Dadurch wird die noch stärkere Beeinträchtigung durch Alkohol in der Nacht dargestellt.
Gegenstände scheinen weiter entfernt, als sie tatsächlich sind folgende Symptome sind für eine Alkoholkonzentration von 0,8 ‰ typisch:

  • Gegenstände scheinen weiter entfernt, als sie es tatsächlich sind
  • Sehvermögen wird erheblich schwächer
  • es kommt zum Tunnelblick, jedoch kein Doppeltsehen
  • Gleichgewichtsstörungen treten auf
  • längere Reaktionszeit
  • Nachtsehfähigkeit lässt nach

 

Rauschbrille

1,3‰ Promille

Die Brille simuliert einen starken Rauschzustand von ca. 1,3 ‰ Blutalkoholkonzentration. Hierbei treten folgende Effekte auf:Gegenstände scheinen weiter entfernt, als sie tatsächlich sind

  • Doppeltsehen
  • falsches Einschätzen von Geschwindigkeiten
  • Sehvermögen wird erheblich schwächer, es besteht anhaltender Tunnelblick
  • längere Reaktionszeit
  • Gefühl von Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit
  • starke Gleichgewichtsstörungen

Drogenbrille

Die Drogenbrille simuliert die unterschiedlichsten Auswirkungen, die durch den Konsum von illegalen Drogen ausgelöst werden können. Hierzu gehören unter anderem Gefühle von:

  • Desorientierung
  • starker Wahrnehmungsveränderung
  • verändertem Raumgefühl
  • optischen Beeinträchtigungen
  • Farbveränderungen
  • starke Verunsicherung
  • Kontrollverlust

Reaktionstestgerät

Das System stellt reale Verkehrsszenen nach, die mit verschiedenen Geschwindigkeiten durchfahren werden. Die Fahrsituation wird durch einen Zufallsgenerator bestimmt. Die Gefahrensituationen wurden in der Realität aufgenommen und treten unverhofft an typischen Gefahrenstellen auf. Es wird hier nicht nur ermittelt, wie der „Fahrer“ auf einfache Einblendungen reagiert, sondern auch, ob er Gefahren aus dem gesamten Kontext heraus schnell erkennt und entschlossen handelt. Nach dem Start des Programmes wird ein Film mit einer Gefahrenszene gestartet, diese wird passend zur gewählten Geschwindigkeit ausgewählt. Im Anschluss daran muss auf die ausgewählte Ge-schwindigkeit beschleunigt werden, bei STOP, roter Ampel oder Gefahr muss unmittelbar gebremst werden.

folgende Informationen werden nach der Gefahrenbremsung ermittelt, diese werden im Anschluss mit dem „Fahrer“ analysiert:

  • Reaktionszeit
  • Reaktionsweg
  • Bremsweg (durch Berechnung)
  • Anhalteweg

Es erfolgt eine grafische Gegenüberstellung der ermittelten Werte der vorher durchgeführten Fahrt. Mit Hilfe einer Grafik wird der Geschwindigkeitsverlauf beim Bremsvorgang dargestellt.

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